Berechnung der Sternzeit

Berechnung der Sternzeit (einfach) – Näherungsweise Berechnung im Kopf Man benötigt Das Datum z.B. 18.3 Die Uhrzeit (zur Berechnung wird diese in UT umgewandelt) z.B. 23:15 Uhr Die Östliche Länge z.B. 8,5° Die Stundenkorrektur errechnen: Stundenkorrektur (monat +3)*2 Die Minutenkorrektur errechnen: Minutenkorrektur = (tage +(östliche länge -21))*4 Sternzeit : Sternzeit = Uhrzeit in UT + Stundenkorrektur + Minutenkorrektur Im Beispiel : Stundenkorrektur = (3+3)*2 =12 Minutenkorrektur=(18 + (8,5-21)*4 = 59,5 Sternzeit = 22:15UT + 12h + 59,5m =11h14m35s Per Software Mehr dazu im entsprechenden Artikel Und nun ? Aus der Rektaszension eines Sterns und bekannter Uhrzeit kann man die lokale Sternzeit errechnen, und daraus dann den Längengrad. So wurde in der Seefahrt navigiert. Da ich kein Seefahrer bin interressiert mich das natürlich nur begrenzt. In der Astronomie kann man mithilfe der Orstssternzeit und Tabellenbüchern direkt Sterne, Nebel und Galaxien über die Teilkreise aufsuchen. Das ist zwar meistens nicht nötig, aber spätestens wenn man versucht (so bin ich überhaupt darauf gekommen) auf meinem Lichtverseuchten Balkon mit der SC3 und UHC filter auf Nebeljagd zu gehen, sie aber im Livebild nicht findet… Weiterlesen…

Eigenkonstruktion einer „Lightweight“ Rockerbox

Welche Anforderungen muss sie erfüllen ? Genau damit musste ich mich herumplagen als ich mich entschlossen habe mir eine neue zu bauen. Glücklicherweise habe ich massenhaft Tips von erfahrenen Dobsonbauern wie z.B. Stathis Kafalis bekommen, und überhaupt den meisten aktiven aus dem astrotreff.de Forum. Die Rockerbox muss : verwindungssteif sein eine ruckelfreie, weiche Gleitlagerung in der horizontalen haben eine ruckelfrei,weiche Gleitlagerung in der vertikalen für die Höhenräder haben möglichst große Höhenräder (Spiegeldurchmesser x2 ist wohl ein guter Richtwert, aber größer schadet nicht)   Die Rockerbox kann : mit Erleichterungsausschnitten versehen werden wenn sie die Verwindungssteifheit nicht beeinträchtigen Wichtig ist bei der Rockerbox das sie sich flüssig und ohne Rucken bewegen lässt. In den meisten Fällen wird dies durch ein Aufgeklebtes Furnier erreicht das auf Teflonblöcken läuft. Es eignen sich die wenigsten Furniere wirklich dafür, ab einem bestimmten Gewicht das auf dieser Lagerung lastet neigen die meisten dazu zu „kleben“. Man braucht zuviel Kraft um die Haftreibung zu überwinden und wenns dann gleitet.. dann sehr gut. In der Praxis heisst das das man über das zeil hinausschiesst und kein Objekt mehr Weiterlesen…