Die Taubenlochschlucht

Wer einmal in der Schweiz unterwegs ist und in die Nähe von Biel kommt (Südwestlich von Solothurn) der sollte definitiv hier vorbeischauen !

Nicht so groß wie einige andere sehr bekannte Schluchten, aber sehr schön. Wenn du diese Schlucht besucht kommst du dir erst einmal ziemlich falsch vor (je nachdem von welcher Seite man kommt) da man mitten in der Stadt steht. Nur ein kleines eingewachsenes Schild neben einer Treppe weist auf die Schlucht hin. Damit würde niemand rechnen der einfach so vorbeigeht. Es sieht einfach nur aus wie eine Treppe neben einem Haus. Das einzige was irgendwie auf die Schlucht hinweist ist der kleine Fluss der friedlich dahinplätschert. Folgt man dem Weg steht man schnell vor einem nun sehr deutlichen Schild neben einer kleinen Hütte und dem eigentlich Eingang : Ein kurzer Tunnel. Danach folgt man dem immer schmaler werdenden Tal hinein in die Schlucht.

Die Felswände wachsen immer höher und rücken immer weiter zusammen bis das Wasser wilder wird.Wir waren hier mit Freunden also hatte ich nicht alle Zeit der Welt, aber sie waren sehr sehr geduldig mit mir. Die Schlucht ist wirklich schön so das man einfach auch nur einmal dastehen kann und das alles geniessen.. und währenddessen das laufen und fotografieren etwas vergisst. Das schöne an Langzeitbelichtungen ist aber das man da gerade viel Zeit hat die Augen durch die Umgebung schweifen zu lassen 🙂

Vielleicht lag es am Tag oder an der Uhrzeit, aber es war nicht besonders viel los. Das kenne ich aus anderen Schluchten ganz anders. Mir schien es eher als ob hier primär die Einheimischen unterwegs waren und ab und zu mal ein Tourist. Ob es daran liegt das sie so versteckt liegt ? Nicht einmal Eintritt kostet es wenn man dieses Fleckchen geniessen möchte, die Instandhaltung läuft über einen Verein wenn ich mich recht erinnere.

Der schmalste Teil der Schlucht führte zu diesem Zeitpunkt wenig Wasser, trotzdem schön. Wenn sich die Möglichkeit ergibt möchte ich hier aber noch einmal in einer Regenreicheren Zeit, oder nach der Schneeschmelze vorbeischauen. Ich glaube das kann dann ziemlich spektakulär werden. Es ist nicht so berechenbar wie viel Wasser fliesst da der Fluss an sich eher klein ist.

Läuft man Flussaufwärts, also von der Stadt aus, dann wird am Ende der Schlucht der Fluss wieder breit und friedlich, lädt sogar zum Baden ein an heissen Tagen. Die Schlucht an sich endet auf der anderen Seite an einem gemütlichen kleinen Gasthaus das auch Zimmer zur Übernachtung anbietet, und nicht einmal teuer.

Levada am Encumeada Pass – Madeira – Kompass 42

Nachdem wir wegen tiefhängenden Wolken, wie sehr dichter Nebel, eine andere Route nicht laufen wollten war die nächste Möglichkeit die Levada am Encumeada Pass (Route 42 im Kompass Wanderführer).

Das Wetter, ja das mochte uns am Anfang nicht so ganz. Wir haben ca eine halbe Stunde gewartet bis der Regen nachgelassen hat, ganz aufhören wollte er dennoch nicht. In der Zeit kamen einige Wanderer von der Route und sind in ihre Autos geflüchtet.

Kurz danach sind wir aufgebrochen und haben erst einmal die falsche Route genommen. Hier starten zwei Wege und wenn man auf die Levada möchte ist der, der nur auf Holzverstärkten Treppen nach unten führt, falsch. Der gewünschte geht ein paar Stufen nach oben und man steht an der Levada, und auch am Offiziellen Schild.

Bis zum Tunnel hatten wir wenig Sicht, bzw gar keine. Es hat dauerhaft geregnet, mal mehr mal weniger. Super für den ersten Tag wandern auf Madeira. Wir wussten zwar das es hier öfter mal regnet, aber ganz so nass haben wir es uns dann doch nicht gewünscht. Aber Regen hin oder her, der Weg ist schön und auch im Regen gibt es viel zu entdecken und der Nebel lässt alles etwas geheimnisvoll wirken.

Direkt am Tunneleingang sind wir auf ein Huhn gestoßen weiterlesen

Sardinien: Capo Testa

Ganz im Norden von Sardinien liegt die kleine Halbinsel Capo Testa mit dem gleichnamigen Ort. Schöne Strände und sehr abwechslungsreiche Felsformationen sind charakteristisch für diese Insel.

Im Valle della Luna finden sich sehr große Felsformationen wie diese hier:

In den kleinen Buchten im Nordosten, zu Fuß erreichbar über den Spiaggia Zia Culumba findet sich über kleine Trampelpfade weiterlesen

Hoherodskopf im ersten Schnee

Spontaner Besuch am Hoherodskopf bei Schotten. Der Wetterbericht sah gut aus : Bewölkt aber die Wolken sollen aufziehen. Eventuell leichter Schneefall, leichter Wind und maximal -2 grad. Soweit so gut.

Ausser Wolken und starkem Schneefall konnte ich nur leider erst einmal nichts erkennen. Der Wind war auch recht stark und dadurch alle dünneren Zweige in ziemlicher Bewegung. Trotzdem sind ein paar Bilder herausgekommen die auch die Stimmung sehr gut wiedergeben !

Sardinien: Alghero – Stintino – La Pelosa – Capo Caccia

Sardinien im Oktober, das heisst viel Sonne und sehr angenehme Temperaturen von um die 23 Grad. Ein leichter Wind ging ebenfalls meistens. Aber damit hat uns Sardinien bzw Alghero nicht begrüsst. Dafür mit der schnellsten Flughafenabfertigung die wir je erlebt haben. 

Schnell den Mietwagen gesucht und alles verstaut, auf zum B&B Da Giovanna. Wir waren natürlich ausserhalb der Checkin Zeit weiterlesen

Unterwegs in der Twannbachschlucht bei Prägelz / Ligerz / Biel

Auf Empfehlung einer guten Freundin waren wir in der Schweiz in der kleinen aber feinen Twannbachschlucht unterwegs.

Nicht besonders beworben und mehr als ein simples Schild weist auch nicht gerade darauf hin. Die Schlucht zieht sich nördlich von Ligerz den Berg hinauf und ist soweit ausgebaut das sie bequem zu begehen ist.

Wir haben den Weg von Prägelz herunter genommen und ca. 3/4 der Schlucht angesehen. Danach abgebogen durch die Weinberge Richtung Festi/Château. Von dort mit der Bergbahn wieder hoch nach Prägelz.

Wer das machen möchte sollte allerdings daran denken das der Fahrkartenautomat nur Münzen nimmt und nicht wechselt !

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Natur am Südufer des Großen Brombachsees

Ein Tag des Urlaubs hat uns an das Südufer des Großen Brombachsees verschlagen. Genauer gesagt nach Ramsberg. Der Sandstrand war nicht das Ziel sondern ganz am östlichen Ende des Orts noch ein Stück weiter. Hier hört der Strand auf und das normale Ufer beginnt.

Auch wenn es etwas weniger Wespen hätten sein können war es doch ein sehr schönes Eck. Leider war das Wasser nicht ganz so klar wie am Tag zuvor am Nordufer, so blieb es beim Schwimmen. Tauchen macht einfach keinen Spaß wenn man nichts sieht.

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Luftaufnahmen über Nordhessen und Edersee

Es hat sich lange hingezogen bis das Wetter endlich einmal gut aussah, und dann war es trotzdem noch ein wackeliger Flug.
Ich bin vorher noch nie in einem Ultraleichtflugzeug geflogen, deswegen war das alles sehr interessant. Gleich als Tipp vorweg, wenn man fast zwei Meter groß ist kann das ganz schön eng werden 🙂 Gerade sitzen ging leider nicht, ich musste den Kopf eben eine Stunde lange einziehen.

Beim Start sah es noch ganz gut aus, aber leider war es doch dunstig. Nicht gerade das beste Fotowetter. Aber ändern kann man das nicht, also einfach den Flug geniessen !

Wenn die Start- und Landevorbereitungen nicht so lange dauern würden wäre das ein super Verkehrsmittel für Strecken zwischen 100 und 500km. In Luftlinie zum Ziel kommt einem so unheimlich schnell vor.

Farbenfroher Sonnenuntergang

Heute war es nicht geplant das überhaupt ein Bild entsteht, eigentlich wollte ich nur noch eine runde mit dem Rad drehen bevor es dunkel wird. Der Tag und Abend war dick bewölkt also habe ich nicht mit einem interressanten Sonnenuntergang gerechnet.

Kurz vor Sonnenuntergang, 18mm und Grauverlaufsfilter

Kurz vor Sonnenuntergang, 18mm und Grauverlaufsfilter

Vorsichtshalber war meine Kamera aber mit von der Partie. Zum Glück !

Die Bilder sind alle auf Stativ entstanden, mit recht weit geschlossener Blende zwischen 10 und 22. Den Grauverlaufsfilter habe ich nur vor das Objektiv gehalten.

Abendrundgang

Auf dem heutigen kurzen Rundgang durch die Felder rund um Hoch-Weisel sind wieder ein paar Bilder entstanden:

Kornblume

Sonnenuntergang

Kurzer Ausflug in den Steinbruch

Ein erneuter Ausflug in meinen Lieblingssteinbruch. Es ist sicher nicht der interessanteste, aber ich brauche in der Mittagspause nur 5 minuten bis ich dort bin.

Es handelt sich um einen stillgelegten Steinbruch den die Natur sich zurückerobert hat.

Nachdem ich an dieser kleinen „Insel“ die aus dem losen Untergrund herausragt vorbeigestapft bin

raschelte es direkt neben mir auf dem Boden. Erst dachte ich an eine Maus, aber hier hat sich etwas anderes gestört gefühlt.. weiterlesen