Fujifilm X-T3 und Capture One, Affinity Photo, DaVinci Resolve

Vor einiger Zeit habe ich, ziemlich verärgert, der Creative Suite von Adobe als jahrelanger Nutzer den Rücken gekehrt.

Die genauen Gründe stehen im alten Artikel : https://jensfiedler.de/2019/05/16/fujifilm-x-t3-und-lightroom/

Über ein halbes Jahr und 8347 Bilder später ist es Zeit für ein Fazit. Hält Capture One was es verspricht ? Ist es wirklich DIE Software ?

Wie steht es mit Affinity Photo ? Wirklich ein Ersatz für Photoshop oder doch nur so „ungefähr“ ?

Läuft DaVinci Resolve wirklich so problemlos wie am Anfang oder liegt hier doch der Teufel im Detail ?

Capture One

Die Software ist klasse.

ABER. (leider)

Arbeiten mit großen Katalogen ist mist. So richtiger Mist. Schlimmer als mit Lightroom Classic. Liegt aber auch daran das mir als Lightroomnutzer einige Fehler am Anfang unterlaufen sind. Wer alles einfach Importiert und sich denkt „Geh ich dann halt einfach auf „Ordner“ in der Bibliothek, such mir meinen Monat und meinen Tag und bin da wo ich hinwill.. tja der hat ein Problem. Ausser er hat Zeit.

Leider werden die Ordner jedes!!! mal indiziert !

Also : Importiert bitte in eine Katalogsammlung ! Sonst ist hier nix mit „Mal schnell nachschauen“

Der Bildimport ist recht langsam, die Dublettenprüfung eine Schnecke. Kann man mit leben, die Karten immer schön leeren und man braucht die Dublettenprüfung nicht.

So das wars mit dem Meckern ! Ehrlich, die Software ist klasse ! Mit diesen „Fehlern“ kann man leben. Und wer mit Sitzungen arbeitet hat das Problem erst garnicht.

Pro Capture One

  • Die Ebenenfunktionen sind ein TRAUM !
  • Luminanzmasken .. ein TRAUM !
  • Farbeditor.. ein … TRAUM !
  • HDR Tools funktionieren anders als in Lightroom, super zu dosieren.
  • Tonwerte : auch hier anderes Handling, aber Gewöhnungssache.
  • Luma Gradiationskurve
  • Schärfung und Rauschreduzierung super einzustellen
  • Man kann es kaufen, man muss es nicht mieten

Contra Capture One

  • Ich habe eine Creative Suite Lizenz…
  • Teuer

Affinity Photo

Ich habe es stunden, ja tagelang versucht. Ich komme nicht damit zurecht. Natürlich geht irgendwie vieles, vermutlich sogar alles. Aber leider ist vieles auch unnötig umständlich.

Beispiel: Pinselspitze

Warum muss ich jedes mal nach links oben mit der Maus um die zu verändern ? Wenn ich grösser/kleiner auf zwei Tasten lege ist die Verstellung sehr feinfühlig, aber von 30px auf 200px zu kommen sind dann halt auch 170 Tastendrücke (oder drücken, halten und hoffen).

Mit den Ebenen komme ich auch nicht so richtig zurecht. Aber das grösste Problem sind die Pinselspitzen. Gerade weil man die dauernd braucht.

DaVinci Resolve

Ich nutze die kostenlose Version. Das erst einmal vorab. Logisch das man hier an das ein oder andere Limit läuft. Das aber erst recht spät. 90% der Funktionen die ich brauche(oder will) sind drin und laufen einwandfrei.

Erst vor frei Wochen hatte ich das erste mal Probleme mit der Software, dafür dann aber gleich richtig. Update auf die Neue Version + Windowsupdate + Grafiktreiberupdate (ATI) => FAIL.

Es hat eine ganze Woche gedauert das wieder hinzubekommen!

Nötig waren Update des Chipsettreibers (Mainboard), Grafikkarte und besonders toll : Update des Intel Grafiktreibers für die Integrierte Grafikkarte. Ja da muss man erst einmal drauf kommen. Fehlermeldung gabs keine, die Software ist einfach immer abgestürzt bzw hat sich kommentarlos geschlossen.

Diesen, wirklich nervigen, Fehler mal aussen vor ist Resolve eine klasse Software und hat bei mir Premiere absolut ersetzt. (Das stürzt nämlich weiterhin fröhlich ab und zerstört die Projekte.. ich habs nochmal getestet).

Fazit

DaVinci Resolve hat dauerhaft Premiere ersetzt.

Affinity Photo wird beseite gelegt und mit der nächsten Version noch einmal getestet. Photoshop geht einfach leichter von der Hand.

Capture One. Ja. Schwer. Es ist, besonders bei Fuji Raw, Lightroom um Welten überlegen. Die Bearbeitungsfunktionen sind klasse und wie ich finde Lightroom überlegen. Zusammenarbeit mit Photoshop ist dafür manchmal etwas tricky. HDR Merge und Panorama fehlt Capture One vollständig, das ist schade.

Da ich eine CC Lizenz habe, und nur deshalb, werde ich Capture One erst einmal nicht mehr nutzen. Es ist einfach als alleinstehende Software zur Miete nebenher zu teuer. Ich verdiene schliesslich kein Geld mit Fotografie!

Die Taubenlochschlucht

Wer einmal in der Schweiz unterwegs ist und in die Nähe von Biel kommt (Südwestlich von Solothurn) der sollte definitiv hier vorbeischauen !

Nicht so groß wie einige andere sehr bekannte Schluchten, aber sehr schön. Wenn du diese Schlucht besucht kommst du dir erst einmal ziemlich falsch vor (je nachdem von welcher Seite man kommt) da man mitten in der Stadt steht.

„Die Taubenlochschlucht“ weiterlesen

Fujifilm X-T3 und Lightroom

Tja man liest es immer wieder und will es trotzdem nicht glauben : Die Fuji Kameras und Lightroom, das passt irgendwie nicht. Dabei ist es nicht einmal die Geschwindigkeit von Lightroom wenn der Katalog grösser wird (welche ich übrigens mieserabel finde), auch nicht das die software hängt wenn man mal mehr als nur 3 anpassungen in einer raw macht… okay das vielleicht schon. Nein es sind als Hauptgrund die mangelnde Fähigkeit Fuji RAW so zu schärfen (oder einfach garnicht zu schärfen) das ein normales Bild dabei herauskommt.

Das kann Lightroom einfach nicht. Warum ? Keine Ahnung. Die Bilder sehen gut aus, auf 25%. 1:1 ? (Hier beliebigen Fluch einfügen)…

Ende vom Lied, ich nutze kein Lightroom mehr. Aber das ganze geht sogar noch weiter! Ich habe die Adobe Creative Cloud von meinem Rechner verbannt, und zwar vollständig.

Leider ist nun aber Lightroom ja nicht das einzige Programm in der Bildbearbeitungskette. Was tun mit Photoshop? Da hab ich ja eigentlich garnichts gegen, das funktioniert und tut was es soll.

(Ja wenn ich meinen Lightroom Katalog verkleinern würde dann wäre das Problem mit der Geschwindigkeit erledigt. Nicht aber das mit dem schärfen. Lightroom verhunzt sogar mit komplett deaktivierter Schärfung jedes Bild weil es einfach TROTZDEM SCHÄRFT !)

Photoshop ? Photoshop ! Okay ich bleibe bei Photoshop. Was nutze ich sonst noch von Adobe ? Premiere ! Ja das gute Premiere ! Tolle Software.

Nö !

Nein !

GAR NICHT !

Reproduzierbare Fehler mit X-T3 4k 60fps Videos in h265. Import geht, Proxy erzeugen auch, alles wunderbar. Speichern geht, laden geht. 2 Tage später, man möchte alles finalisieren..

BÄM! Premiere hat einen Fehler festgestellt und muss beendet werden. Na gut. Meinetwegen. Software neu starten und Projekt einfach wieder laden. 10 Minuten weg, oder so.

FALSCH ! Premiere kratzt sofort wieder ab sobald man die letzte Sicherung lädt. Wer jetzt denkt das ist ein Einzelnfall, nein ist es nicht. Absolut reproduzierbar. Alles was ich an 4k Video von Fuji in h265 an Premiere verfüttere führt zu genau diesem Fehler. Und das beste ? Ja genau das habe ich ja noch garnicht erwähnt ich dummerchen 🙂

Alle vorhergehende Autospeicherungen sind auch kaputt. Toll ne ? Alle normalen speicherungen übrigens auch. Alles was mit diesem Projekt zu tun hat.

Nun ja Fehler passieren, alles ok. Neues Projekt, Daten wieder importiert, Proxys erzeugt… 6 Stunden, 10 mal speichern und eine Kanne Kaffe später … ja genau.. dasselbe wieder.. (beliebige Flüche einfügen, VIELE!)

Zwischenstand : Lightroom verfrickelt die Raws, Premiere kratzt ab und Photoshop tut so als ob es mit den beiden nix zu tun hat und funktioniert.

Und jetzt ?

Das ganze dauerte nun einige Zeit, ca 4 Wochen um genau zu sein. Der Ersatz für Lighroom war recht schnell mit Capture One gefunden. Das läuft 1a und gefällt mir mittlerweile besser als Lighroom.

Ersatz für Premiere ? Das war schon schwerer, viele Funktionen die Premiere eben hat sind in vieler anderer Software nicht verfügbar, oder die Software hat andere Macken. Nun ich habe etwas gefunden, das sogar, aktuell, in der freien Version ausreicht und mir besonders in Bezug auf den flüssigen Schnitt von 4k sehr gefällt: Da Vinci Resolve.

Damit wäre nun alles bis auf Photoshop ersetzbar. Aber was ist mit Photoshop selbst ? Ich habe an dieser Stelle eine Software ausgegraben die ich mal gekauft habe aber mit der ich dann doch nicht gearbeitet habe weil ich einfach mit Photoshop besser klarkomme. Die Rede ist von Affinity Photo. Schlecht mit Photoshop zu vergleichen weil es doch einen gehörig anderen Ansatz verfolgt, aber in den meisten Fällen erreiche ich damit alles was ich benötige. Ich brauche nur noch deutlich länger weil die Bedienung sich in vielen Dingen so deutlich unterscheidet wie es nur geht.

Da ist sie also meine neue Bearbeitungskette !

Capture One->Affinity Photo für Bilder (Tippfehler beseitigt !)

und DaVinci Resolve für Video.

Noch vermisse ich den noch immer vertrauteren Ablauf der Creative Suite, aber es wird von mal zu mal einfacher und besser.

Der Bonbonkocher auf der Ronneburg

Auf dem Mittelalterlichen Weihnachtsmarkt der Ronneburg gibt es die Möglichkeit einem Bonbonkocher bei der Arbeit zuzusehen, und auch gleich noch ein wenig zu Naschen.

Nicht für für die kleinen Besucher eine tolle Sache, wer weiss denn schon mit welch einfachen Methoden man leckere Bonbons herstellen kann ? Leider sieht es nur leicht aus, das ganze beherrschen ist dann schon etwas schwerer. 

 Vom Zucker zum Bonbon

Zweispänner Geschicklichkeitsfahren in Ortenberg auf dem Kalten Markt

Ein Test des DJI Ronin S. Aber wenn man das Video schon aufnimmt kann man auch etwas daraus machen. Ich muss definitiv mit dem Gimbal noch üben. Er nimmt einem vieles ab, aber letztendlich ist es doch ein Werkzeug das man beherrschen muss. Ich hatte das erste mal einen Gimbal in der Hand, nur konfiguriert habe ich ihn vorher. Also „First use“ Erfahrung sozusagen.

Neugieriges Pferd

Da möchte man nur ein Bild von einem wirklich schönen Tier auf der Weide machen wie es gerade in den letzten Sonnenstrahlen steht, und was denkt sich die hübsche ?

Nun ich weiss nicht was diese Dame gedacht hat, aber ich vermute einmal es hat was mit Futter zu tun. Jedenfalls kam Sie sehr schnell auf mich zu, gerade noch genug Zeit für das geplante Bild.

 

Die anderen Kollegen auf der Weide waren hier bei weitem nicht so neugierig und haben das alles lieber von weitem in Augenschein genommen.

 

 

Fuji X-T3 – Erster Test

Seit heute (22.9.2018) halte ich die Fuji X-T3 in den Händen. Gewechselt habe ich von der Pentax K-5 II, da liegen ein paar Jahre Entwicklung und Technik dazwischen! 

Mit Lieferung und Co. hat alles geklappt, wenn auch nur knapp. Das Paket von Calumet Photographic kam und schon eine Stunde später ging es los zur Ronneburg. Ich war sehr froh das das Timing so gut war.

Die Umstellung von Pentax ist schon enorm, nur wenige Minuten um sich die Bedienung etwas anzuschauen, nichteinmal genug Zeit den Akku voll zu laden. Nun gut, muss die Powerbar eben mit. Laden per USB-C geht ja schliesslich. Das hat auch wunderbar funktioniert.

Wichtig für mich waren bei der Wahl dieser Kamera ein paar, überschaubare, Dinge. Das Gewicht sollte deutlich niedriger liegen als bei meiner Pentax, kompakter sollte sie auch sein. Tja und Video sowie WLAN war ein muss. Okay die K-5 hat auch eine Videofunktion, aber die ist so rudimentär das man sie eher nicht nutzen möchte.

Meine ersten Eindrücke von der Kamera sind noch etwas gemischt. Grund ist aber das Bedienkonzept. Die Umstellung „Fuji X-T3 – Erster Test“ weiterlesen

Shopware mit Cloudflare – Vorsicht bei CSV Produktexporten !

Shopware mit Cloudflare zu betreiben ist eine einfache Möglichkeit ein CDN vor Shopware zu setzen. Schnell gemacht und mit, je nach grösse des Shops, eine ungemeiner Boost.

Allerdings vorsicht bei der Konfiguration des Cachings ! Bei Cloudflare stehen folgende 3 möglichkeiten zur Auswahl:

Wer nun auf die Idee kommt „Ignore Query String“ zu wählen, der bekommt eine bessere Cacheingrate aber das ganze hat seinen Preis:

CSV Produktexporte funktionieren nicht mehr


Warum ist das so ?

Nun die Erklärung steht im Screenshot : Diesselbe Ressource wird, unabhängig des Querystrings, an alle ausgeliefert.


Warum aber funktionieren dann nur die CSV Exporte nicht mehr ?

Das liegt daran das Cloudflare nicht alles statisch speichert. CSV gehört dazu, xml nicht. Weitere Typen die gecached werden: bmp, css, doc, docx,gif,jpg, jpeg, pdf, png, svp, tif, tiff, webp,xls, xlsx, …

Die vollständige Liste gibts hier: https://support.cloudflare.com/hc/en-us/articles/200172516-Which-file-extensions-does-CloudFlare-cache-for-static-content-


Lösung

Man stellt das Caching auf „Standard“.

Alternativ kann man das natürlich auch über die Pagerules erledigen, je nach Gusto.

Letzte Sonnenstrahlen auf die östliche Halbinsel von Madeira

Abends wenn die meisten schon auf dem Heimweg von Ihren Wanderungen sind in Richtung der nordöstlichsten Landspitze lohnt es sich auch spät noch einmal loszuziehen. Für die vollständige Strecke müsste man dann aber schon eine Kopflampe mitnehmen.

Videobeleuchtung mit „warmton“ und warum man die Finger davon lassen sollte

Jeder der vor der sich zum Filmen Unterwasser auf die Suche nach einer passender Videolampe macht steht vor einigen Entscheidungen. Eine davon ist: Welche Lichtfarbe ?

LED Farben und CRI

Die meisten LED Leuchten sind mit Begriffen wie kaltweiss, neutral, warmweiss oder warmton beschrieben. Manchmal bekommt man dazu noch den CRI (Color Rendering Index) angegeben. Dieser beschreibt die Qualität der Farbwiedergabe. Kurz: Je höher desto besser. Zumindest ist das über Wasser so. Wer wert auf exakte Hauttöne legt, sollte sehr auf den CRI achten.

Auch bei den Tauchlampen bekommt man von einigen, nicht allen, Herstellern Lampen mit wärmem Farbton und/oder höheren CRI angeboten. Das verleitet dazu die gleichen annahmen für über Wasser auch beim Tauchen anzuwenden. Genau das habe ich auch getan. Und eines vorweg, eine Warmtonlampe ist NICHT SCHLECHT !

Licht verhält sich unter Wasser anders als über Wasser. Die allseits unbeliebte Problematik „Videobeleuchtung mit „warmton“ und warum man die Finger davon lassen sollte“ weiterlesen

Levada Ribeira de Janela – Madeira – Kompass 52

Die Levada Ribeira de Janeira ist eine recht große Levade die über einen sehr gut gepflegten Weg verfügt. Auf den ersten Metern kamen uns erst einmal zwei Gärtner entgegen. Mit Freischneider und Rechen. Ich gedacht ich bin im falschen Film.

Grob geschätzt war so ein ca 2km langes in einem absoluten „Sonntagspaziergang“-Zustand. 

Der Weg ist gesäumt von Blumen und anderen schönen Pflanzen und führt durch einen Eukalyptuswald hindurch. Das merkt man auch sehr sehr schnell, denn es duftet doch recht würzig. Also nicht das es jetzt nach Pfefferminzbonbon riecht, es riecht einfach würzig, kräuterig. Schwer zu beschreiben aber sehr angenehm.

Blick in das Tal. Es erstreckt sich weit ins Inselinnere und die Levada läuft an der Bergflanke entlang

In fast jeder Rechtskurve die die Levada einschägt hat man einen Blick in das Tal in das man hineinwandert. Spätestens dann sieht man das diese Strecke, wenn man sie komplett begeht, sehr lang ist. Oder sein kann.

An dieser Einspeisung (Bild unten) ist die Levada ein gutes Stück mit Betonplatten abgedeckt. Danach wird der Weg noch einmal ein Stück schmaler und man fühlt sich spätestens ab hier wie in einem Urwald.

An dieser Einspeisung  ist die Levada ein gutes Stück mit Betonplatten abgedeckt. Danach wird der Weg noch einmal ein Stück schmaler und man fühlt sich spätestens ab hier wie in einem Urwald.

Nur ein kleiner Bach fliesst hier über Levada, aber wenn man sich die Steine so ansieht ist das nicht immer so ! Wenn so viel Beton an so eine abgelegene Stelle transportiert wird hat das sicher seinen Sinn. Ich würde das gern einmal sehen wenn hier richtig Wasser den Berg herunter kommt.

Grüne Wand. Wasser tropft von oben herunter. Wirklich nass wird man im vorbeigehen aber nicht.

Immer wieder trifft man an den Levadas auf nahezu senkrechte Wände die vollständig mit den verschiedensten Pflanzen und Farnen bewachsen sind. Auf dieser Wanderung sind es aber besonders viele.

Farne über dem Eingang zum ersten Tunnel. Zum richtigen Zeitpunkt fällt etwas Sonne herein und lässt sie aufleuchten.

Direkt vor dem Eingang zum ersten Tunnel ist die Wand darüber mit diesen Farnen bewachsen. Bei richtigem Sonnenstand, in diesem Fall später Nachmittag, leuchten sie regelrecht auf.Der erste Tunnel ist relativ lang und hat am Anfang und ende ein paar recht schmale Stellen. Dazwischen gibt es reichlich stellen an denen man auch mit Gegenverkehr kein Problem hat. Je näher man dem Ende des Tunnels kommt desto lauter wird schon das rauschen des Wasserfalls. Allerdings sieht man ihn erst wenn man wirklich aus dem Tunnel heraus ist. 

Der Wasserfall liegt genau zwischen dem ersten und zweiten Tunnel. Die Strecke zwischen beiden Tunneln ist sehr kurz. Das Bild ist am Tunnelausgang entstanden und direkt hinter dem Wasserfall gehts auch schon in Tunnel Nr. 2.

Regenjacke ist nicht unbedingt nötig. Das Dach schützt vor dem großteil des Wassers und mit ein paar schnellen Schritten ist man sowieso durch.

Für mich etwas unerwartet sind wir auf dieser Wanderung gleich auf 2 Katzen gestossen. Die erste hat uns eine Weile begleitet, immer mit dem „erforderlichen“ Sicherheitsabstand. Das war relativ am Anfang der Tour. Die zweite Katze haben wir dann am Wendepunkt der Tour getroffen.

Du siehst mich garnicht !
Tigerchen im Anmarsch
Wir waren nicht interessant genug. Katerchen hat etwas anderes im Sinn.
Die Levada wird zur Katzenautobahn. Geht aber auch wirklich schneller als wenn man durch das Unterholz muss !

Wir haben das Wasserhaus genutzt um eine kleine Pause zu machen. Die Anwesenden Vögel waren allerdings sehr sehr aufdringlich sobald sie etwas zu futtern vermutet haben.

Kaum 3 Meter von der Levada entfernt hat es dann im grünen immer wieder geraschelt. Irgendwann muss man dann wirklich einmal nachsehen ! Was wir dann gefunden haben war wirklich sehr goldig : 3 kleine Katzen die gerade in bester Spiellaune waren.

Hier wurde durch den Farn getollt und die Geschwister gefangen und gebissen. Zwischenzeitlich kam dann auch ein Elternteil zurück und hat eine Ratte zum spielen mitgebracht.

Es sieht sehr merkwürdig aus wenn eine kleine Katze eine Ratte durch die gegend schleppt die halb so groß ist wie sie selbst 😆

Die anwesenden Vögel haben das ganze natürlich immer genau beobachtet. Man möchte ja nicht  selbst zum Futter werden.

Kleine Tiger im grünen
Derselbe Wasserwall wie auf dem Hinweg ? Ja natürlich ! Nur aus dieser Richtung mit Blick in den Taleinschnitt wirkt er vollständig verändert.

Trotz der kleinen Katzen und ihren Kapriolen war irgendwann doch Zeit den Rückweg anzutreten. Mittlerweile war es schon früher Abend und ein paar Meter sind es ja doch noch bis daheim. Auch wenn der Hin- und Rückweg derselbe ist, es haben sich wieder andere Blickwickel und Aussichten ergeben. Das hatten wir schon auf den anderen Touren bemerkt, aber dort gab es auch einen Wetterwechsel. Hier hatten wir durchgängig sehr gutes Wetter, also waren durch die Wolken keine Änderungen zu erwarten.

In kleinen Ecken direkt am Weg verbergen sich immer wieder Kleinode die man vorher schlichtweg nicht bemerkt hat. Und so nähern wir uns wieder langsam dem Wasserfall.

Hier sieht man auch wie kurz der Weg aus dem 1. Tunnel zum Wasserfall wirklich ist. Es sind nur wenige Meter. Die Tunnel an sich sind ja schon eine interessante Sache, für mich dürften sie nur kürzer sein. Oder höher das man aufrecht laufen kann, damit wäre ich auch zufrieden 😉

Der weitere Weg führt durch bekanntes, der Nachteil wenn man den gleichen Weg zurück laufen muss. Der Vorteil dabei ist allerdings das man sehr genau weiss wie weit es noch ist wenn einem die Füße weh tun.

Überall entlang des Weges wächst ein Gras das sehr interessant aussieht. Ich vermute es sind Samenkapseln aber genau weiss ich es nicht. Leider konnte ich auch nicht herausfinden um welche Pflanze es sich genau handelt.

Jedenfalls gibt es dieses Gras sehr häufig, dennoch ist es mir auf dem Hinweg nicht ein einziges mal aufgefallen. Es ist klein und dünn, man möchte fast zierlich sagen. Als Makro zeigt es dann das es doch deutlich mehr ist als nur ein kleiner Grashalm.

Ebenso ging es mir mit dieser kleinen Blume. Sie besitzt Herzförmige Blätter an langen Stielen, ca 3-5mm groß. Die Blüte an sich ist dabei auch nicht grösser.

Versteckt zwischen hohem Gras und den Büscheln der Afrikanischen Liebesblume wächst diese kleine Pflanze. Auch sie kann man immer mal wieder finden, nur auf dem Hinweg hat sie sich versteckt.

Hat man den Eukalyptuswald wieder erreicht ist es nicht mehr weit bis zum Ende des Weges. Hier ist alles schon wieder wie ein Spazierweg hergerrichtet und sehr angenehm zu laufen. Nun gut, einigen Schlammpfützen muss man trotzdem noch ausweichen wenn es die Tage vorher geregnet hat. Da wir uns daran aber sowieso schon gewöhnt hatten war das nun kein Problem mehr.

Kurz danach haben wir den Parkplatz wieder erreicht.