Sinn und Unsinn vom Rotfilter beim Tauchen

Über Sinn und Unsinn von Farbfilter bei der Unterwasserfotografie und Videografie

Oft sieht man Unterwasserbilder die grau wirken, farblos. Also ungefähr das was ich bisher immer produziert habe. Ungefähr genauso oft sieht man knallbunte Aufnahmen die vor roten Farbtönen nur so strotzen. Gern auch mal sehr künstlich als hätte Picassso einen Topf rot übrig gehabt. Und dann gibt es die Fotos und Videos die einfach nur klasse sind. Rot ist rot, blau ist blau und alles ist einfach nur stimmig. Meistens hört man dann in diesem Zusammenhang zwei Schlagworte : Rotfilter, Licht.

Lohnt es sich nun also immer einen Rotfilter (oder Orangefilter) zu benutzen ? Mit dieser Frage habe ich mich nun lange beschäftigt. Nachdem ich reine Farbfilter Unterwasser bisher kategorisch abgelehnt habe komme ich nun zum genau entgegengesetzten Ergebnis wenn die Umstände stimmen. Wie und warum ich dazu komme möchte ich hier erläutern, allerdings muss man dazu etwas weiter ausholen.

Absorption des Lichts abhängig von der Wellenlänge

Unterwasser wird Licht je nach seiner Wellenlänge unterschiedlich absorbiert. Unser beliebtes Rot trifft es hier leider als erstes. Ab 5 m Tiefe schwindet es rapide, Orange folgt ab 10m, Gelb ab ca 20m. Ist das Wasser trüb, noch eher.

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Blaustichig, kein rot mit viel gutem Willen evtl noch Gelbtöne. Und das bei nur rund 12m Wassertiefe..

Wieso wird so oft ein Rotfilter empfohlen ?

Rotfilter vor die Kamera, Rot Unterwasser wieder da. So die Kurzfassung wenn man den Werbeversprechen glauben will. Im Labor mag das auch so sein, in der Realität „Sinn und Unsinn vom Rotfilter beim Tauchen“ weiterlesen

4 Delphine im Roten Meer El Gouna/Hurhada

Endlich gibts mal wieder etwas neues aus dem Roten Meer und dann auch gleich noch Delphine ! Natürlich gibts im roten Meer mehr als 4 Delphine, der Rest war einfach woanders.

Am 19.10.2014 hatten wir das Glück 4 Delphinbullen beobachten zu können. Der letzte Tauchgang des Urlaubs, genaugenommen der 2. letzte weil der ganze Tag eigentlich nicht mehr zum Tauchen geplant war.

In der Mittagspause nach dem ersten Tauchgang hat ein kleines Tauchboot neben uns festgemacht, an Bord Angela Ziltener von Dolphin Watch. Nachdem wir sie erst letztes Jahr auf unserem Tauchboot getroffen haben eine große Überraschung.

Nachdem Ihr und Ihrem Kollegen mit der Videoausrüstung schon die beobachtung der 4 Delphinbullen geglückt war hat sie uns schon versprochen das die 4 wiederkommen.

Nur wann ? Delphine haben ja ihren eigenen Kopf, aber hoffen darf man ja immer. Nur ca 15 minuten nach Tauchgangsbeginn „4 Delphine im Roten Meer El Gouna/Hurhada“ weiterlesen

Katzenkind beim spielen

Schön das sich Katzen mit so ziemlich allem beschäftigen können. Vor allem wenn sie noch klein sind. Hier ist es ein schnödes Haargummi.

Delphine vor Hurghada 2013 – Video

Da auch die GoPro mit von der Partie war gibt es nun auch endlich das Video der Delphine. Unterwegs waren wir mit Oototo Holiday Services, an dieser Stelle ein Lob an den Veranstalter. Mit so wenigen Leuten war ich noch nie auf einem Ausflug !

Die Bilder dazu gibt es hier: Link zu den Bildern.

Leider ist die Tonspur nicht gerade gut geworden. Gut das wundert nicht wenn man an der Wasseroberfläche ist. Deswegen ist der Originalton nicht mehr im Video. Das „Singen“ oder „Pfeifen“ der Delphine war aber, und da war ich erstaunt, an einigen Stellen neben dem plätschern deutlich zu hören. Leider hat das geplätscher deutlich überwogen.

Professionelle Audioaufnahmen über den iRig PRE mit dem Handy ?

Mobile Audioaufnahmen mit dem Handy mit dem iRig PRE. Nur ein kleines und noch dazu günstiges Gerät, XLR Anschluss, Phantomspeisung, klein und handlich. Geht das überhaupt ? Zuerst einmal sollte man sich fragen was für einen persönlich „professionell“ heisst. Sind damit alle Möglichkeiten gemeint die über ein Einsteckmikrofon hinaus gehen, dann ist das problemlos möglich.

Auch wenn die Qualität wirklich gut ist sollte man sich von Studioqualität oder der Vorstellung verabschieden das man mit so einer Lösung mit mehrere tausend Euro teuren Geräten konkurrieren kann. Ein Handy ist primär nicht für so etwas gedacht, macht dafür aber einen ganz guten Job.

Was hindert einen nun daran mit einem Mobiltelefon Ton aufzunehmen ? Das interne Mikrofon ist dafür absolut ungeeignet. Einsteckmikrofone sind, wenn sie was taugen sollen, recht teuer. Da gibt man schon einmal 70-100€ für aus. Dabei ist man aber immernoch auf die interne Signalverstärkung des Telefons angewiesen. Vorteil gegenüber dem iRig Pre ist allerdings das so ein Einsteckmikrofon natürlich kompakter ist. Und es braucht in der Regel keine zusätzliche Batterie.

Gute Transportable Mikrofonverstärker inkl. Einer Aufnahmefunktion gibt es in einer breiten Auswahl z.B. von Zoom oder Tascam. Der Tascam DR-40 schlägt dann schon mit 200 € zu Buche, hat dafür aber 2 Mikrofoneingänge mit XLR und Phantomspannung. Günstiger ? Ist möglich aber unter 100€ gibt es dann schon keine XLR Anschlüsse mehr, also nicht mehr die ganze Welt der Mikrofone die man einfach nach belieben verwenden kann.

Nun bin ich bei meiner Suche auf den iRig PRE gestoßen, ein Mikrofonverstärker mit XLR Anschluss und 48V Phantomspannung. Das ganze Batteriebetrieben und für Smartphone bzw genauer gesagt für die Apple Welt entwickelt. Sieht man ja schon am Produktnamen.

Auf der Herstellerseite findet man dann schnell heraus das man damit auch mit Android aufnehmen kann „Professionelle Audioaufnahmen über den iRig PRE mit dem Handy ?“ weiterlesen

Kurzer Videotest mit Kamerakran

Kurzer Test meines als Kamerakran benutzen Auslegerstativs. Aufnahme mit 90mm Makro.

Zugleich erster Test für die Aufnahme von Umgebungsgeräuschen mit meinem neuesten Spielzeug, einem iRig PRE, und einem Studio Projects B1 Großmembranmikrofon.

Die Tonqualität finde ich, im Vergleich zu dem was in den Kameras verbaut ist, sehr gut. Ein richtiges Review zum iRig PRE gibt es noch.

Mallorca im Februar Teil 5

Der 5. und 6. Tag auf Mallorca.

Die letzten beiden Tage auf der Insel. Morgens früh in Cala Rajada auf dem Markt und an der Küste ein paar frühen Surfen zugeschaut. Anschliessend ein Stück nördlich nach Cala Mesquida und von dort auf einem teils schlecht ersichtlichen Wanderweg direkt an der Steilküste nach Cala Torta. Ein sehr schöner kleiner Sandstrand der etwas versteckt liegt und an den man nicht direkt mit dem Auto fahren kann. Rückweg über den Hauptwanderweg ein paar hundert Meter landeinwärts.
Von Cala Mesquida dann mit dem Auto wieder zurück Richtung Cala Rajada mit einer Zwischenstation bei Arta mit Blick auf das Santuari de San Salvador. Die restsonne haben wir beim Leuchtturm von Cala Rajada genutzt. In den letzten Abendstunden nutzten einige Surfer die Wellen aus.
Am letzten Tag auf dem Weg zum Flughafen war noch genug Zeit sich einen Teil der Südküste anzusehen. Dabei war Sa Torre und Cala Blava. Dort trafen wir einige Kormorane an. Abschliessen war noch eine Stippvisite auf dem Ballermann möglich, dort  an der Strandpromenade trafen wir auf den gezeigten Papagei der von seiner Besitzerin dort scheinbar auf einen Spaziergang mitgenommen wurde.

Mallorca im Februar Teil 4

Der vierte Tag auf Mallorca.

Auf dem Weg in den Nordwesten der Insel. Station auf der Halbinsel Victoria, ein Stück landeinwärts nach Pollenca und anschliessend zum nördlichsten Punkt. Cap Formentor. Auf dem Rückweg mit Blick über die Bucht von Alcudia in die Altstadt von Alcudia.

Das Wetter war an diesem Tag ganz in Ordnung, wenn auch bedeckt und kühl. Am Nachmittag kam ab und zu ein wenig Sonne durch, aber alles in allem war es ziemlich trist. Leider kann man sich das ja nicht aussuchen, sonst hätte ich den Besuch von Cap Formentor gern auf einen Tag mit etwas mehr direktem Licht verschoben.